Der Bahnübergang Friedrich-Haindl-Straße

Hintergrundkarte: © Bayerische Vermessungsverwaltung (2026)
Datenquelle: Geoportal Bayern www.geoportal.bayern.de

Nach der, schräg den Fluß überquerenden Lechbrücke nähert sich die, im rechten Winkel querende Peiting Straße, ehem. Bundesstraße 17 / 472, dem Bahngleis an. Anschließend fällt sie stark in einer scharfen Kurve nach Links zu einem Kreisverkehr. Dort zweigt die einzige Zufahrt zur Papierfabrik ab. Aufgrund der hohen Anzahl hier abbiegender großer Lastwagen ist diese Abzweigung mit einer überaus großzügig gestalteten Schleppkurve ausgestattet. Zusätzlich steht in Richtung Werk eine Parkbucht für wartende LKW zur Verfügung.
Die Friedrich-Haindl-Straße steigt hier wieder auf das Niveau der hier viel schwächer fallenden Pfaffenwinkelbahn an, um diese auf einem mit Lichtzeichen gesicherten Bahnübergang zu kreuzen. Anschließend fällt sie wieder auf das vorherige Niveau zurück zum Eingangstor des Werksgeländes.

Um diese großzügige Situation zu schaffen wurde das erste der Haindl-Werkshäuser abgerissen.

Vor dem Umbau zweigte die Friedrich-Haindl Straße bereits unmittelbar nach er Linkskurve in einer fast 180-Grad-Kehre in Richtung Bahnübergang ab. Zwar war auch hier schon eine großzügig gestalteten Schleppkurve vorhanden, jedoch keine Aufstellflächen für wartende Lkw. Situiert zwischen Ampel und Werkstor mit jeweils Rückstau und bedingt durch den Abbiegevorgang mit scharfen Kurven und Neigungswechseln erforderte der Bahnübergang eine hohe Aufmerksamkeit von den Kraftfahrern. Ein Aufrücken bei Stau auf den Vordermann trotz zu geringen Platzes bedeutete durch das Nachrücken des Hintermanns ein eingesperrt werden auf dem Bahnübergang. Bei mehreren Unfällen, zwei in letzter Zeit, wurde dies bereits LKW-Lenkern zum Verhängnis (Kreisbote vom 23.01.2018 und Schongauer Nachrichten vom 20.09.2017).

© OpenStreetMap Veröffentlicht unter ODbL

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